Spekulationssteuer beim Immobilienverkauf einfach erklärt
Wer eine Immobilie verkauft, fragt sich oft: Muss ich auf den Gewinn Steuern zahlen? Die sogenannte Spekulationssteuer kann anfallen – muss es aber nicht. Hier die wichtigsten Grundlagen verständlich erklärt.
Was ist die Spekulationssteuer?
Verkaufen Sie eine Immobilie mit Gewinn innerhalb einer bestimmten Frist nach dem Kauf, wird dieser Gewinn als privates Veräußerungsgeschäft mit Ihrem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert. Umgangssprachlich heißt das „Spekulationssteuer".
Die 10-Jahres-Frist
Der zentrale Punkt: Liegen zwischen Kauf und Verkauf mehr als zehn Jahre, ist der Gewinn in der Regel steuerfrei. Maßgeblich sind dabei die Daten der notariellen Kaufverträge.
Ausnahme: Eigennutzung
Haben Sie die Immobilie selbst bewohnt, kann der Verkauf auch vor Ablauf der zehn Jahre steuerfrei sein – nämlich wenn sie
- im Jahr des Verkaufs und in den beiden vorangegangenen Jahren durchgehend selbst genutzt wurde, oder
- seit Anschaffung bzw. Fertigstellung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken diente.
Bei vermieteten Immobilien greift diese Ausnahme dagegen nicht.
Wie lässt sich die Steuer vermeiden?
Am einfachsten durch Einhalten der Fristen oder durch Eigennutzung. Ob und in welcher Höhe im Einzelfall Steuer anfällt, hängt von vielen Faktoren ab – das gehört in die Hände eines Steuerberaters.
Verkauf planen – mit klarem Kopf
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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Orientierung und ersetzt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung. Für Ihren konkreten Fall wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater.